Pressemitteilung – Am Samstag, den 24. Januar, trafen sich mittags etwa 30 Panger Bürgerinnen und Bürger mit Anna Rutz zu einem Spaziergang durch ihren Wohnort. Die Oberbürgermeisterkandidatin der Grünen Rosenheim hatte dazu eingeladen, um vor Ort mit den Pangern ins Gespräch zu kommen.
Wie auch in den anderen ehemals eigenständigen Orten, die später eingemeindet wurden, sind die Verkehrssituation und die Anbindung durch den öffentlichen Nahverkehr zwei der zentralen Themen. An vielen Straßen fehlt ein sicherer Gehweg, oft parken Autos auf der Straße. Zudem halten sich manche Autofahrer beispielsweise auf der zur Schule führenden Pestalozzistraße nicht an Tempo 30. All das macht den Schulweg für die Kinder gefährlich – noch dazu, wenn sie wie jetzt im Winter morgens noch in der Dunkelheit auf dem Weg zur Schule sind.
Wie in anderen Ortsteilen beklagt man auch in Pang, dass am Sonntag keine Busse der Verkehrsgesellschaft fahren und ein Fahrradnetz nur teilweise existiert. Auch der Wunsch nach einem Umstieg auf E-Busse wurde geäußert.
Beim Blick vom Ortsrand aus über die Felder wurde von einigen die Befürchtung geäußert, dass hier noch weiter zugebaut werden könnte. Schließlich ist die Flur hier ein Naherholungsgebiet, das gern von Einheimischen und Rosenheimer Bürgern genutzt wird.
Schnell wurde deutlich, dass dies eine zentrale Frage ist, die die Bürger in Pang ebenso wie in anderen Ortsteilen bewegt: Wie kann man einerseits notwendige Entwicklung möglich machen und gleichzeitig den Charakter der Ortsteile erhalten? Anna Rutz zufolge wurde auf Initiative der Grünen fraktionsübergreifend ein Bebauungsplan für Westerndorf am Wasen erlassen, damit dort das weitgehend intakte Ortsbild erhalten bleibt. Eine solche Regelung wäre auch für Pang wünschenswert.
Anna Rutz betont: „Natürlich muss eine Entwicklung möglich sein, sie muss aber immer ortsverträglich sein.“ Wichtig ist ihr auch der Erhalt der Dorfmitte, damit dort weiterhin Veranstaltungen der Vereine, Dorffeste und Begegnungen stattfinden können.
Fazit von Anna Rutz am Ende eines Spaziergangs bei frostigen Temperaturen: „Es freut mich, dass sich so viele Menschen für Politik und für ihre Heimat, für ihren Ort interessieren. Dass sie die Gelegenheit nutzen, uns ihre Anliegen anzuvertrauen.“
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Nahe der Christophoruskapelle beantwortete Anna Rutz beim Blick über die Felder Fragen zur weiteren Bebauung.